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Arbeitseinsatz Grube Wohlfahrt

Von Karsten Plewnia

Lose Kontakte bestanden zwischen mir und Karl Reger / Norbert Knauf vom Heimat-Verein Rescheid e.V. bereits seit vielen Jahren. Durch die Vertiefung der Kontakte bei der BGVR Tagung entschlossen wir uns, der "Grube Wohlfahrt" einmal einen Besuch abzustatten. Was wäre da besser geeignet, als bei einem Arbeitseinsatz zu helfen!?


Grube Wohlfahrt



Eine detaillierte Beschreibung der Grube Wohlfahrt

Auf Einladung von Karl Reger machten sich am 19.01.2013 Oliver und ich auf den Weg in die Eifel, unterstützt von einem externen Helfer Stefan S. Unser Vereinsmitglied Uwe war bereits am Vortag angereist und durfte daher schon am Freitag, den 18.01.2013, die Grube befahren.

Gegen 7 Uhr brachen wir auf, trotz Schnee und Kälte kamen wir super durch. Die Straßen waren frei von Schnee, bis auf ein kurzes Stück "Niemandsland". Dies lag wohl zwischen zwei Gemeinden...


Auf dem Weg zur Schicht

Pünktlich um 9 Uhr kamen wir beim vereinbarten Treffpunkt an und wurden freundlich von Karl und seinen Kollegen begrüßt und empfangen. Der Heimatverein hatte ex- und intern einige Helfer organisiert, so dass man an vielen Baustellen parallel arbeiten konnte.

Diese Baustellen waren u. a.:

  • Rösche freilegen, bzw. vertiefen
  • Abriss einer kleinen Beton-"brücke", welche direkt über der Rösche verlief. So will man einen größeren Durchfluss für "Hochwasserzeiten" erreichen.
  • Anlegung eines neuen Fahrweges in Richtung westliche Schachtumfahrung.
  • Nur kurz wärmten wir uns im "Grubenhaus" auf, bevor wir dann zum Fahrschacht gingen. Das Treppenhaus oben wurde von uns als Kaue missbraucht. Fertig angeschlazt ging es dann runter und wir verteilten uns auf die verschiedenen Baustellen.


Oliver und Uwe versuchten sich als Brückenpioniere, während Stefan und ich bei dem Anlegen des neuen Weges halfen.


Es lief alles rund, die Baustellen unterstützten sich gegenseitig, so wurde Aushub beispielsweise dann an anderer Stelle direkt wieder verbaut. Als wir große Wackermänner aus dem Querschlag "Bärwurzel-Gang" herausbrachten und direkt wieder verbauten, erkundeten Stefan und ich kurz diesen schönen Abzweig der Grube.

Gegen 13 Uhr wurde dann die Arbeit unterbrochen und wir fuhren wieder aus. Zurück im "Grubenhaus" wartete bereits das Mittagessen auf uns. Gestärkt mit Eintopf, Brötchen und Kuchen ging es zurück in die Grube. "Eifelwasser" aus Bitburg und Grubenschnaps durften natürlich nicht fehlen.

Norbert Knauf zeigte uns BGVRlern im Schnelldurchlauf die Grube und wir erfuhren interessante Dinge. Wer dies vertiefen möchte, den verweisen wir auf den Beitrag von Norbert Knauf in unserem Tagungsband. Sogar ein Kohleflöz wurde uns gezeigt, dies hatten wir nicht erwartet.


Norbert Knauf zeigt uns Steinkohle

Gegen 15 Uhr fuhren Oliver, Stefan und ich wieder aus. Uwe malochte noch bis 16.30 Uhr weiter in der Grube. Die Brücke wurde beseitigt, ein paar Meter neuer Fahrweg angelegt und die Rösche vertieft. Nach einer kurzen Verabschiedung machten wir uns auf den Heimweg und erreichten gegen 17.30 Uhr Essen.

Gerne sind wir wieder bei einem nächsten Einsatz dabei.
Einen riesigen Dank für die Einladung, Orga und Verpflegung. Respekt, was diese Truppe alles so ehrenamtlich leistet.

Grube Wohlfahrt
Aufbereitung II Nr. 1
53940 Hellenthal
http://www.GrubeWohlfahrt.de/
Führungen täglich um 11.00 Uhr / 14.00 Uhr und 15.30 Uhr. (bitte auf der Homepage nachschauen)

Bilder:

Heimat-Verein Rescheid e.V.
Uwe Peise
Oliver Glasmacher

Die Presse berichtet über den Arbeitseinsatz:

Manfred Hilgers : Freude an schwerer Arbeit unter tage 31.03.2013 DOWNLOAD