Nicht mehr lange bis zum Beton-Eisen-Erde-Treffen im RuhrPOTT!
Dem regionalen Treffen der Altbergbauforscher, Bunkerforscher, Freunde der Industrieruinen, Montanhistoriker, U-Verlagerungsforscher, Speläologen und Experten des Luftschutzes.
Oder etwas direkter, ruhrpotttypischer: Glück Auf im Pott ihr Schwarzbefahrer*, Bunkerbekloppten, Ruinenschleicher, Bücherwürmer, U-V´s und Höfos. Ihr seid alle herzlich willkommen und hiermit eingeladen zum „Ruhrpott-Treffen“
Ziel der Veranstaltung ist das gegenseitige Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch oder einfach ein gemütliches Beisammensein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!
*Der Begriff ist natürlich eine Erfindung und rechtlich haltlos!
15. und 16. August 2026!
Der Termin für den diesjährigen Beetpott ist das Wochenende 15. und 16. August 2026.
Wir haben uns entschieden, den Beetpott 2026 etwas anders zu gestalten als in den vergangenen Jahren.
Die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und Entrichtung der Teilnahmegebühr möglich.
Teilnahmegebühr
30 Euro p.P für normale Teilnehmer
Speisen und Getränke ab Nachmittags in Marl sind in der Teilnahmegebühr enthalten.
Zeltmöglichkeit
Wer möchte, kann auf dem Gelände zelten, bitte bei der Anmeldung angeben. WC und Dusche sind vorhanden. Es besteht aber auch die Möglichkeit mit Feldbett/ Luftmatratze in der Halle zu übernachten.
Weite Anreise?
Wer eine weite Anreise hat, kann nach Rücksprache auch schon am Freitag Abend anreisen.

Wo ist der Beetpott?
Adresse: Porschestraße 10, 45770 Marl
Die Wirte und ihre Helfer:
An dieser Stelle sei ein kurzer, aber extrem wichtiger Einschub erlaubt. Was wäre der Beetpott ohne seinen Gastgeber, bzw. Hauswirt? Damit ist diesmal nicht der BGVR e.V. als Veranstalter gemeint, sondern die Familie Lettau, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
Ganz herzlichen Dank dafür!

Samstag Nachmittag: Exkursion
Exkursion in die untertägige Zivilschutzanlage Dortmund, geführt durch die Stadtarchäologie Dortmund!
Treffen um 13.30 Uhr
Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
Dauer ca. 2 Stunden
Befahrer benötigen :
- Gummistiefel
- Helm
- Geleucht
Danach geht es nach Marl um bei Speis und Trank sich interessante Vorträge anzuschauen.
Vorträge 2026
- Dr. Manuel Zeiler – „Untertageverlagerungen in Westfalen“ Forschungsstand und Zukunft?‘ mit anschliessender Diskussion.
- Dr. Jennifer Garner – „Archäologie zu Beginn des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet“‚ “ Update zum Projekt in Sprockhövel/Hasslinghausen mit aktuellen Terminen und dem Tag der offenen Tür im Oktober.
- Pascal Hacker „Auf den Spuren vergessener Strecken“ Vermessung eines Steinkohlebergwerk von 1835.
Jetzt anmelden und dabei sein!
Anmeldungen werden ab sofort unter
entgegengenommen, ebenso stehen wir unter dieser Mailadresse für Rückfragen zur Verfügung. Bitte gebt bei der Anmeldung an, wieviele Personen ihr seid, und welche Personen davon unter 16 Jahre alt ist. Bei der Anmeldung auch bitte angeben ob eine Übernachtung per Zelt oder im Gebäude erwünscht ist.
Allgemeines
Wie alles begann
Die Anfänge im Altbergbau
Bei der Grubenarchäologischen Gesellschaft (GAG) und deren Vollversammlungen war es üblich, an einem der Abende auch externe Personen einzuladen. Also Menschen, die nicht Mitglieder der GAG waren. Dies konnten befreundete Personen sein, andere Gruppierungen oder auch User aus dem Forum der GAG, die nicht Mitglieder der GAG waren. Dies diente vor allen Dingen dem Austausch untereinander und dem gegenseitigen Kennenlernen. Nicht selten wurde ein ehemaliger Gast in absehbarer Zeit ebenfalls Mitglied in einem Verein oder einer Vereinigung. Es ist immer besser, einen Menschen persönlich zu treffen, als sich nur virtuell zu sehen. Das Verhältnis untereinander, nachdem man sich einmal in der realen Welt getroffen hatte, wurde fast immer ein respektvolleres und vertrauenswürdiges als vorher. Unsere Szene lebt nun mal in einem großen Maße vom gegenseitigen Vertrauen.
Den Startschuss zum Beetpott war eine Vollversammlung, die im Jahre 2003 im Ruhrgebiet abgehalten wurde. Die GAG lernte in Marl einige neue Leute kennen und umgekehrt. Am 17.3.2004 geschah etwas Wichtiges für die Historie des Beetpotts. Ohne dieses Ereignis würde es den Beetpott nicht geben!
Die Gründung des BGVR e.V.:
Der BGVR e.V. wurde am 17.3.2004 gegründet. Nach einem Richtungsstreit positionierte sich der BGVR im Jahre 2005 mit den meisten seiner Gründungsmitglieder neu. Man wollte kein „Geheimclub“ sein, sondern ein Verein, der offen für neue Gesichter sein sollte. Um neue Leute kennenzulernen, gab es natürlich auch die Möglichkeit, sich über diverse Foren kennenzulernen. Da sich die GAG und deren Forum z.B. „nur“ mit dem Thema „Altbergbau“ beschäftigte, so wie sich I.G.E.L. „nur“ mit dem Thema „Luftschutz“ beschäftigt, sich aber reine Foren, wie z.B. „unterirdisch.de“ und „schatzsucher.de“, mit verschiedenen Themen auseinandersetzen, wollte man sich beim BGVR e.V. ebenfalls nicht auf ein Thema festlegen. Der BGVR e.V. steht für sich schon für andere Themen als „Bergbau“ offen, wie z.B. auch die Erforschung von Bunkern. Diese Linie, so war man sich einig, sollte auch im Beetpott fortgesetzt werden. Es war klar, dass man im Ruhrpott die Grenzen für ein Treffen nicht so eng ziehen wollte. Dazu kam noch, dass in unmittelbarer Nachbarschaft, in Ostwestfalen, nahe der Porta Westfalica, verschieden Personengruppen im Streit lagen. Deswegen gab es an der Porta verschiedene Treffen an denen drei Mitglieder des/der BGVR/GAG teilnahmen. Man wollte diese Leute, die dort aktiv waren, ins Ruhrgebiet einladen. Dies war der Startschuss zu dem heutigen Beetpott. Am 30.10.2004 traf man sich in Marl, leider kamen nur einige wenige „Portaner“ zu diesem Ruhrpotttreffen.
Im Jahre 2005 sollte es dann endlich mit dem Beetpott losgehen, der alleinige Ausrichter war der BGVR, der bis heute dieses Treffen organisiert.
